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Die Macht der Gedanken

„Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.“
Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller (1828 – 1920)

Inzwischen sind selbst Wissenschaftler von der Macht der Gedanken überzeugt und immer mehr Menschen scheinen sich für dieses Phänomen zu öffnen. In wissenschaftlich kontrollierten Doppelblindversuchen an der Harvard University konnte nachgewiesen werden, dass Gebete die Heilung beschleunigen, selbst wenn die Betenden und die Menschen, für deren Heilung sie beten, sich überhaupt nicht kennen.(1) Auch der Placebo-Effekt ist ein eindrücklicher Beweis für die Macht der Gedanken. Wenn wir uns bewusst werden, dass das ganze Universum aus Energie besteht, wird uns klar, dass wir mit unseren Gedanken – die auch Energie sind – alles beeinflussen können. Mit jedem Gedanken senden wir Mitteilungen ans Universum aus, die sich dann irgendwann und in irgendeiner Form manifestieren. Mit unseren Gedanken kreieren wir die Welt, mit ihnen schaffen wir Positives wie Negatives. Es lohnt sich also, achtsam mit ihnen umzugehen.

Es gibt Physiker, die behaupten, dass die Intensität von Wellen, die phasengleich schwingen, sich im Quadrat aus der Summe verstärkt. Zwei phasengleiche Wellen sind also viermal so stark wie eine, zehn Wellen sind hundertmal so stark etc. Da Gedanken eine Form von Energie sind und jede Energie als Welle in Erscheinung tritt, gehen sie davon aus, dass 80 000 Menschen, die alle dasselbe denken, unsere gemeinsame Wirklichkeit mit einer Kraft beeinflussen können, welche der von 6.4 Milliarden entspricht (was der Erdbevölkerung vor kurzer Zeit entspricht). Das heisst, etwas mehr als 80 000 Menschen, die alle ausschliesslich an die Liebe glauben, werden genug sein, um die planetare Wirklichkeit zu verändern!(2)

Das Resultat eines Experiments, welches im Sommer 1993 in Washington stattfand, deutet in die gleiche Richtung. 4000 Freiwillige aus 100 verschiedenen Ländern kamen zusammen, um für eine lange Zeit am Tag zu meditieren. In dieser Zeit nahm die Kriminalitätsrate in Washington um 25 % ab!(3) Meditation ist also nicht bloss ein gutes Mittel, um zu sich selbst zu finden und spirituelle Transformation zu erreichen, sondern damit tragen wir auch zur Heilung der Welt bei!

(1) Unser Ausgebrannter Planet, Thom Hartmann, Riemann-Verlag, S. 293
(2) Unser Ausgebrannter Planet, Thom Hartmann, Riemann-Verlag, S. 296
(3) Film „what de Bleep do we (k)now?

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