Einleitung
„Jeder
dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren
der Welt können keinen herstellen."
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph (1788-1860)
Wenn wir
die Natur genau betrachten, sehen wir, dass sie absolut perfekt
und von atemberaubender Schönheit ist. Wir aber glauben,
mit unserem beschränkten Geist verbessern und korrigieren
zu können, ohne zu verstehen, dass das Ursprüngliche
unübertreffbar ist. In diesem Irrglauben vergiften wir die
Erde, begradigen Flüsse, holzen uralte und kraftvolle Wälder
ab und berauben die Erde ihrer Schätze. Die Folgen dieser
Umweltsünden werden nun nach und nach immer sichtbarer, aber
ein grosser Teil der Menschheit weigert sich nach wie vor, hinzusehen.
Die Angst davor, etwas im eigenen Verhalten ändern zu müssen,
scheint grösser zu sein als der Wille, unsere Umwelt und
damit die Basis allen Lebens auf diesem Planeten auch für
die zukünftigen Generationen zu erhalten. Wir haben vergessen,
dass wir nur Gäste sind auf diesem Planeten und verhalten
uns so, als ob wir die einzige Generation wären, die jemals
hier gelebt hat oder jemals leben wird. Aber wir werden irgendwann
von der Erde abtreten und unseren Kindern diese Welt hinterlassen.
Wollen wir es wirklich soweit kommen lassen, dass unsere Kinder
keine Chance mehr haben, unsere Fehler auszubügeln?
nach
oben
|